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Mazedonische traditione'll Architektu'r und Mazedonische vőlkisch Strickerei






Mazedonische traditione'll Architektu'r


Mazedonische võlkisch Strickerei

Bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts haben die mazedonischen Dorfbewohner ihre Kleidung selbst genäht. Die Frauen haben verschiedenes Gewebe aus Flachs, Hanf, Baumwolle und Wolle gewebt. Aus diesen Stoffen haben sie Trachten für den Alltag und für die Festtage angefertigt.
Die festlichen Trachten wurden immer bestickt. Das Sticken ist eine der häufigsten Techniken für die Verzierung der Kleidung in Mazedonien. Die Frauenkleidung war besonders reich bestickt, vor allem die Blusen. Die Blusen wurden vorne, hinten, an den Ärmeln, am Ausschnitt und am Kragen durch Sticken verziert. Auch das Kopftuch wurde verziert.
Die Männertracht wurde nur wenig verziert und das fast immer vorne am Hemd (an der Brust), am Halskragen und am unteren, gefalteten Teil der Ärmel.

Verziert wurde hauptsächlich das Gewand aus Flachs oder Baumwolle, das die Frauen selbst zu Hause webten. Zum Sticken wurde ein Wollfaden benutzt, den man vor allem mit der Hand verdoppelte und herauszog.
Mancherorts wurden Seidenfaden oder goldene und silberne Faden benutzt. Rot war die Farbe, die überwog und das in verschiedenen Nuancen im Einklang mit altslawischen Vorschriften nach denen die Stoffe angefertigt und verziert wurden. Es gab auch andere Farben wie Grün, Blau und Weiß aber viel weniger.
In der Ornamentik gibt es ein breites Repertoire von Motiven: gerade und «unterbrochene» Linien, Dreiecke, Quadrate, Rhomboide, Achtecke, Mehrecke, Kreuze, Sterne, «S»- Motive bis zu geometrischen Stilisierung von Blumensorten und zoomorphe Motive.Bestimmte Motive, Farben oder Sticktechniken zeigten von woher eine Volkstracht herstammt Die Stickerei zeigte auch den Altersunterschied und bestimmte die gesellschaftliche Position und sie stellte ein spezifisches Element des Ritus dar.

Mit der Veränderung der traditionellen Lebensart, besonders nach dem 2. Weltkrieg, verzichtete man langsam auf die Volkstracht als Alltagskleidung der ländlichen Bevölkerung.
Nach und nach verschwand auch das Bedürfnis nach der heimischen Herstellung vom Gewebe und dessen Verzierung.
Die ausgestellten Exponate stellen die charakteristischen Muster der mazedonischen Stickerei dar. Das ist nur ein kleiner Teil aus der reichen Stickereisammlung im Besitz des Mazedonischen Museums. Mit der Art der Ausstellung stellen wir die Stickerei nicht nur als ein spezifisches Merkmal der Volkstracht sondern auch als ein großes ästhetisches Kunstwert und Können dar.


Die Autorin der Ausstellung: Gordanèe Vidiniæ