Pratite nas na Facebooku


Pratite nas na Twitteru

Gegenstände mit hundert Gesichtern

1.12.2005 -15.2.2006




Gegenstände mit hundert Gesichtern

Der Besen in der Hand oder quer über dem Hauseingang gelegt, oder in der Hand der ersten Maske im Umzug, dann der sogenannte bunic, auf dem man anläßlich der Nacht des Heiligen Johanns reitet, ein Kind am Pfahl gebunden, das man drei Mal neben dem Feuer umdreht, das Abkochen der Kette, die den Topf über dem Feuer hält, der Kamm, mit dem man über die Brust der Amme geht, der Spiegel, den man während der Agonie überdeckt, der Pflug, den man als Heilmittel gegen die Impotenz und Unfruchtbarkeit unter das Bett stellt, der Pflug, der das Wasser „rillt“, um so den Regen herbeizurufen, das Sieb und die Schere in der Funktion der Entdeckung von Dieben, das Messer, das den Boden der Wasserhose abschneidet...

Wie soll man diese Traditionen in der Verwendung dieser Hausgeräte und Werkzeuge erklären und begreifen?
Gegenstände in einem Ethnographischen Museum werden hauptsächlich in Bezug auf ihren praktischen Nutzen, erklärt und betrachtet.
Sie haben, aber eine größere Bedeutung wegen ihrer Symbolik, die sie in vielen interessanten Handlungen haben. Sie werden verschenkt, gehen von Hand zu Hand, den Traditionsregeln gemäß. Sie tragen in sich und in den Symbolen ihrer Verwendung, Lebensgeschichten, sie bekommen eine emotionelle Bedeutung, eienen ästhetischen Wert, sie werden zu Identifikationselementen ( Ikonographie der Heiliger und der Berufe und Geschicktheit), sie werden auch mit dem Glauben und der Magie, die wichtige Elemente eines Rituals sind, verbunden.

Diese Ausstellung ist eine Reise innerhalb des Museums der Volksgeschichte in Fontanabona.
Sie erneuert Episoden aus dem damaligen Volksleben und zeigt Werkzeuge der Bauer und Handwerker und einige Hausgeräte. Diese Gegenstände wurden in terapeutischen und rituellen Wahrsagereien benutzt. Sie haben eine beschützende und agressive Wirkung und sind Objekte einer Symbolischen Tat. Das alles bereicherte die magische Wirkung innerhalb des kalendarischen Kreises und der Lebenszeit. Sie lehnt sich an die tiefe Struktur der Geschichte und der Völkerkultur.