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Masken und Rituale

14.12.2001 - 14.03.2002




 Masken und Rituale
14. Dezember 2001 – 14. März 2002


maske Wie selten ein anderer Brauch im Jahr, hat  der Karneval, poklade, pust bis heute eine besondere Bedeutung und einen besonderen Sinn erhalten. In vielen Dörfern sind auch heute noch Spuren des damaligen Karnevals, mit vielen magischen Elementen sichtbar. In manchen Orten sind diese Bräuche noch sehr lebendig. Die städtische Orte, besonders die mediterranen, haben verschiedene Arten des städtischen Karnevals, mit anderen aber auch sehr interessanten Charakteristiken, entwickelt. Die Karnevalsfiguren in den Dolomiten, im Norden der italienischen Provinz Veneto, zeigen auf eine besondere Art, wie der Karneval dort ein sehr wichtiges Ritual, dessen Spuren  sehr weit in der Vergangenheit liegen, ist. Dieser Karneval wiederspiegelt das einstige streben der Berglandbewohner, mit verschiedenen Ritualen  und magischen  Handlungen, die Fruchtbarkeit der Natur in der Zeit, in der sie ruht zu beeinflussen. Verschiedene Masken, die in dortigen Karnevalszügen auftraten , waren «schöne» und «hässliche»  Masken. Diese Masken illustrierten und symbolisierten das Verflechten des Guten und des Bösen im wahren Leben.Die schönen Masken, mit der Hauptfigur matazin an der Spitze,  bunt gekleidet und mit viel Schmuck, rannten und sprangen herum mit Glocken klingelnd. Die hässliche Masken, die oft dunkel gekleidet waren, stellten die Vergänglichkeit des Lebens, die Vergangenheit, die Nutzlosigkeit und das Elend dar.Die Ausführung  eines solchen Rituals, das eine gewiße Besiegung über dem Tod darstellte und das in der Zeit, in der die Natur scheinbar «tod» ist, zeigte das Bedürfnis der damaligen Bewohnern, auf die eigene Existenz einzuwirken.

 Der Raum Istrien und Kvarner kennt nicht nur sehr ehnliche Rituale sondern auch gleichartige Gestalten und gleichartiges Inventar. Das Hüpfen, die rituelle Komunikation mit jungen Frauen, die Papierschleifen und Blumen, die Glocken, das Bestreuen mit Asche sind nur einige von gemeinsamen Elementen. Das Ziel dieser Ausstellung  war zu zeigen, wie ähnlich der Karneval im Kulturkreis des Mediterrans und der Alpen ist. Die Ausstellung wurde realisiert Dank  Associazione Culture Internazionale SORAIMAR aus Asol und in erster Linie Dank ihrem Leiter Gianluigio Secco, der auch der Autor dieser Ausstellung ist und Dank der Unterstützung der Region Veneto, der Istrischen Gespanschaft und der Gemeinde Belluno und der Unterstützung der Italienischen Union.


Die Ausstellung wurde organisiert in der Zusammenarbeit  mit :



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